Gottesdienst erleben

Wir möchten Gottesdienste persönlicher und „anfassbarer“ gestalten, in dem wir Erlebnisse aus dem alltäglichen Leben in die Gottesdienstfeier integrieren. Dabei wollen wir auch die Probleme, die außerhalb unseres Aktionsradius liegen, im Auge behalten.

Wir wollen Laien stärker qualifizieren und in die Liturgie einbinden, um die Möglichkeit zu haben, auch ohne Priester Gottesdienste feiern zu können.

Uns ist wichtig, dass wir mit Freude und gerne Gottesdienst feiern, so dass erkennbar ist, dass Glaube und Eucharistiefeier uns miteinander verbinden.

Die Liturgie soll begeistern, sie soll lebendig, freudig und innig sein. Diese Lebendigkeit soll sich auch in einem regelmäßigen Wechsel des Liedgutes ausdrücken und in einer unterschiedlichen musikalischen Gestaltung der Gottesdienste. So könnten z. B. auch mal nichtkirchliche Lieder im Gottesdienst gesungen werden. Rockmessen, Gospelmessen, Messen, in denen modernere Kirchenlieder mit Gitarre begleitet werden, könnten die Lebendigkeit ebenso wie die Akzeptanz eines  moderneren, zeitgenössischen Lebensstils unterstreichen. Die Brüche in der modernen Welt können sich in zeitgenössischer Orgelmusik wiederspiegeln. Singen und Beten sollen als Erfahrung in der Gemeinschaft erlebt werden.

Das Ganze soll Authentizität, Lebensfreude, Freude an der Gottesdienstfeier und der Gemeinschaft in der Kirche vermitteln.

Dieser persönliche Touch soll durch persönliche Glaubenszeugnisse anstelle der klassischen Predigt noch verstärkt werden. Kirchenbesucher sollen in die Feier miteinbezogen werden können. Predigten sollen auch aktuelle Themen, die die Gesellschaft und die Welt bewegen, aufgreifen.

Es soll einen Wechsel zwischen gottesdienstlichen Highlights und normaler Sonntagsmesse geben. Prozessionen und außergewöhnliche Events sollen  gern gefeierte liturgische Feste bereichern.

Zur Verstärkung des Gemeinschaftsgefühls sollen regelmäßig Agapen stattfinden. Das soll der Tatsache entgegenwirken, dass viele Gottesdienstbesucher für sich bleiben und die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen eher vermeiden als suchen.